Auslandsengagement der Elektroindustrie bleibt auf hohem Niveau



07/27/2009: Die starke Einbettung der Elektroindustrie in das internationale Wirtschaftsgeschehen wird erneut durch die jüngste Bestandserhebung von Direktinvestitionen der Deutschen Bundesbank bestätigt. Mit Auslandsdirektinvestitionen von 39 Milliarden Euro per Ende 2007 belegt die Branche Platz 3 - nach Automobilindustrie und Chemischer Industrie.

Gegenüber dem Jahr zuvor hat sich das Auslandsengagement der Branche damit um zwei Milliarden auf 879 Milliarden Euro erhöht. 65 Prozent davon halten Beteiligungsgesellschaften, Versicherungen und Kreditinstitute. Ein Viertel (224 Milliarden Euro) entfallen auf die Industrie. Das Auslandsengagement der Elektroindustrie steht damit für mehr als 17 Prozent aller vom Verarbeitenden Gewerbe getragenen Direktinvestitionen.

In die Erhebung der Deutschen Bundesbank fließen nur Investitionsobjekte mit einem Volumen von mehr als drei Millionen Euro ein. Entsprechend wird das Auslandsengagement nicht zuletzt auch mittelständisch geprägter Industriebranchen - wie der Elektroindustrie - gar noch unterschätzt. Insgesamt waren 2007 in ausländischen Elektrounternehmen mit deutscher Beteiligung rund 600.000 Personen beschäftigt. In rund 1.200 Unternehmen erwirtschafteten sie einen Umsatz von knapp 100 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Unternehmen mit deutscher Beteiligung dabei leicht, während Umsatz und Beschäftigtenzahl etwas rückläufig waren.

Weitere Informationen unter www.zvei.org

(Quelle: Leipziger Messe GmbH)


weiterführende Links
zu diesem Thema:


> www.zvei.org

Newsletter

Lassen Sie sich noch schneller über Neuigkeiten und Highlights der efa und SHKG informieren.

» JETZT anmelden

Aktuell > News